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Dr. Fabienne Döringer gewinnt Forschungsförderpreis

Für ihre Dissertation wurde Dr. Fabienne Döringer beim diesjährigen DIES academicus der JGU Mainz mit dem Forschungsförderpreis der Freunde der Universität Mainz e.V. ausgezeichnet. Der Preis würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen in frühen Karrierephasen.

In ihrer Dissertation zeigt Dr. Döringer, wie Interesse als bislang unterschätztes Kriterium die Talententwicklung von Grundschulkindern prägen kann.

"Ihre Arbeit zeugt von großem Engagement, einer fundierten Auseinandersetzung mit theoretischen und methodischen Grundlagen sowie der Fähigkeit, innovative Ansätze zu entwickeln und in die Forschung zu übertragen", so ihr Doktorvater Univ.-Prof. Dr. Mark Pfeiffer.

Dr. Fabienne Döringer und Univ.-Prof. Dr. Mark Pfeiffer bei der Preisverleihung am 1. Juli 2026

 

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Infos dazu:

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Forschung kompakt: Infoposter aus dem Projektseminar im M.Ed.

Im Sommersemester 2026 widmete sich das Projektseminar im Modul 10 des Master of Education unter der Leitung von Dr. Fabienne Döringer aktuellen Fragestellungen an der Schnittstelle von Schulsport und Nachwuchsleistungssport. Aufbauend auf den Impulsen des Oberseminars zu Themen der Talententwicklung (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Mark Pfeiffer) entwickelten die Studierenden in Zweierteams Mini-Forschungsprojekte, die mit unterschiedlichen forschungsmethodischen Zugängen bearbeitet wurden. Im Laufe des Semesters wurden die Projektideen in Elevator Pitches präsentiert, kontinuierlich diskutiert und im Peer-Feedback weiterentwickelt. Die zentralen Ergebnisse wurden im Sinne der Wissenschaftskommunikation in Infopostern aufbereitet, die im Folgenden vorgestellt werden.

Projekt 1 - Was bleibt vom Schulsport?

Die Studierenden Elisabeth Kunz und Leo Raisig berichten:

Wir haben uns mit der Frage auseinandergesetzt, welche Erfahrungen im Sportunterricht die Motivation zur Teilhabe am Schulsport fördern oder hemmen. Mithilfe leitfadengestützter Interviews mit zehn jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren und einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring konnten wir herausfinden, dass insbesondere positive Gemeinschaftserfahrungen, individuelle Erfolgserlebnisse und Freude am Sport die Motivation zur Teilhabe stärken, während Beschämung, Leistungsdruck und Ausgrenzung hemmend wirken. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse die besondere Bedeutung der Lehrkraft und der Peer-Group, da ein unterstützendes, wertschätzendes und gemeinschaftliches Umfeld die Motivation fördert, während negative Rückmeldungen und soziale Abwertung und Ausgrenzung die Teilhabe am Schulsport erschweren.

Projekt 2 - Wunschprofile im Jugendfußball

Die Studierenden Niklas Dietzen und Nils Plagwitz erklären:

In unserer Forschung haben wir uns mit Spielerprofilen B-Jugendlicher im Fußball auseinandergesetzt. Dabei haben wir mittels einer quantitativen Befragung in Erfahrung bringen wollen, welche Eigenschaften ein Spieler haben muss, um von einem B-Jugend Trainer für die Mannschaft ausgewählt zu werden. Dabei konnten Trainer für die drei Positionen Stürmer, Mittelfeldspieler und Verteidiger je insgesamt 25 Punkte auf 10 verschiedene Eigenschaften verteilen. Interessanterweise wurde keine Eigenschaft extrem bevorzugt und Trainer entschieden sich stattdessen für eine ausgewogene Verteilung. Ergänzend wurden Eigenschaften wie Selbstreflexion, Teamfähigkeit und Stresstoleranz genannt, da diese in unserer Auswahl an Eigenschaften nicht vorkamen.

Projekt 3 - Qualitäten eines guten Trainers im Handball-Breitensport

Die Forschungsarbeit von Simon Schneider und Tom Herrmann untersucht die Qualitäten eines guten Handballtrainers im Breitensport durch einen Vergleich der Perspektiven von jugendlichen Athleten (14–16 Jahre) und Trainern. Den theoretischen Rahmen bildet das 3+1Cs-Modell (Closeness, Commitment, Complementarity, Co-Orientation). Das Ziel der Untersuchung ist es, das wenig detaillierte Trainerleitbild des DHB durch konkrete Ankerbeispiele aus der Praxis zu konkretisieren. Durch die Identifikation von Gemeinsamkeiten und Diskrepanzen in der Wahrnehmung sollen Missverständnisse abgebaut, Vertrauen sowie Kommunikation gefördert und dadurch die sportliche Leistung gesteigert werden. Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, bei dem leitfadengestützte Interviews mit zwei Trainern und sechs Athleten durchgeführt wurden. Die Auswertung erfolgte kategoriengeleitet anhand der vier Dimensionen der Trainer-Athlet-Beziehung. Die Ergebnisse zeigen, dass Athleten einen persönlichen Umgang auf Augenhöhe und eine freundschaftliche Basis als essenziell für ihr Wohlbefinden empfinden. In Bezug auf die Complementarity wird eine situative Härte zur Disziplinierung gefordert, solange die Kommunikation ansonsten respektvoll und konstruktiv bleibt. Die Offenheit füreinander wurde über alle Kategorien hinweg als das wichtigste Element für eine gelingende Harmonie identifiziert. Während Trainer hingegen oft langfristige Entwicklungsziele fokussieren, liegt das Hauptaugenmerk der Athleten auf sichtbarem Engagement und individueller Wertschätzung. Die Arbeit verdeutlicht, dass eine starke Trainer-Athlet-Beziehung kein Zufall ist, sondern das Ergebnis von offener Kommunikation und dem ständigen Abgleich gegenseitiger Erwartungen. Für die Praxis bedeutet dies, dass Trainer vermehrt in ihrer Sozial- und Kommunikationskompetenz geschult werden sollten, um auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Athleten besser eingehen zu können.

ECSS-Konferenz 2026 – Anne Metschies & Leon Brüning in Lausanne

Vom 07. bis 10. Juli 2026 nahmen Anne Metschies und Leon Brüning an der diesjährigen Konferenz des European College of Sport Science (ECSS) in Lausanne teil.

Anne präsentierte Ergebnisse aus ihrem Promotionsvorhaben zum Thema Childhood Development and Sport Participation: The Role of Extracurricular Sports Activities in All-Day Primary Schools. Leon stellte unter dem Titel Selection Criteria for Talent Identification in Handball: The Role of Selection Timing aktuelle Ergebnisse seiner Forschung vor.

Neben den eigenen Vorträgen bot die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten, neue Erkenntnisse aus disziplinübergreifenden Sessions zu gewinnen und sich in verschiedenen Formaten mit internationalen Kolleginnen und Kollegen fachlich auszutauschen. Abgerundet wurde der Aufenthalt durch die Erkundung des Musée Olympique und dem Genfer See.

Studentische Hilfskräfte gesucht (Übersetzer*innen)

Für die Abteilung Theorie & Praxis der Sportarten am Institut für Sportwissenschaft werden wissenschaftliche Hilfskräfte zur Unterstützung bei Datenerhebungen gesucht:

Zeitraum:  ab sofort
Kontaktperson am Institut:

Anne Metschies E-Mail: a.metschies@uni-mainz.de

Deine Aufgaben:
  • Übersetzung von Dokumenten
  • Unterstützung bei Projektaufgaben im Bereich Kinder- und Jugendsport
  • Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung eines Sport-Camps
  • Unterstützung bei Datenerhebungen (Interviews, sportmotorische Tests, usw.)
Dein Profil:
  • Immatrikulation an der JGU Mainz
  • Sprachkenntnisse: Türkisch, Arabisch und/oder Russisch
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Zuverlässigkeit
Wir bieten:
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Individuelle Absprachen
  • Vergütung nach der Entgelttabelle für wissenschaftliche Hilfskräfte

Wir freuen uns über Dein Interesse.

Melde Dich per Mail unter a.metschies@uni-mainz.de

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Gruppeneinteilung B.Ed.

B.Ed. Theorie, Didaktik und Methodik der  Individualsportarten Schwimmen (Theorie und Lehrkompetenz)

  Lehrkompetenz & Theorie

SoSe 2024 -  Di 23.07.2024
Gruppe 1:  Uhrzeit:  10:00 - 12:00 Uhr
Nr. Name Vorname
1 Meier Bianca
2 Müller Tomlin Ernst
3 Pfendler Tim
4 Plantz Liam Jakob
5 Prediger Paul Friedrich
6 Protzel Paul
7 Repasch Niklas
8 Rieder Jacob Elias
9 Riewe Jonas
10 Rüdel Mark Laurin
11 Rudolph Simon Fynn
12 Ruf Luis
13 Rühs Joshua Ben
14 Runhaar Niclas
15 Ruthardt Robin
16 Schäfer Nina Kristin
17 Scheidl Karoline Maria
18 Schleimer Matthias Martin
19 Schmidle Franz Lennart
20 Schmidt Daniel
21 Schmidt Lilly
22 Schneider Simon
23 Kreutzenbeck Maria-Isabel
24 Brod Fabienne
25 Karl Simone Anja
26 Keiser Maximilian
27 Klingbeil Lukas
28 Kmezik Phil
Gruppe 2:  Uhrzeit:  12:00 - 14:00 Uhr
Nr. Name Vorname
1 Seer Arne
2 Severins Lukas
3 Siemons Leonhard Heinrich
4 Spitzhorn Nils
5 Stephan Nils Hermann
6 Stolpe Tom Paul
7 Tebben Carluca
8 Teixeira Barros Liliana Angelina
9 Thöne Christian
10 Thuy Leon
11 Uthoff Jann-Heinrich
12 von der Heyden Chantal
13 Werdich Paul Lucas
14 Wonka Lars
15 Wunsch Sarah Lorena
16 Koch Lukas
17 Koloska Kim-Lukas
18 König Kim Sara
19 Kratzberg Janneke
20 Schnerch Oliver
21 Langer Johanna
22 Löbig Rebecca
23 Maar Robin
24 Adams Sandro
25 Hoff Sophia Kristina
26 Huffer Marian
27 Jeglinger Sophia
28 Johann Annika
Gruppe 3:  Uhrzeit:  14:00 - 16:00 Uhr
Nr. Name Vorname
1 Althausse Marie
2 Bart Andrey
3 Bock Leon Niklas
4 Boder Jan Josef
5 Scholz Adrian Lukas
6 Budde Ben-Raphael
7 Burckhardt Lucien
8 Czerwionka Jannik Filip
9 Denoke Rasmus Kristian Konrad
10 Dietzen Niklas Fabian
11 Dobbertin Jannis Alessio Frederic
12 Domes Felix
13 Droll Maximilian
14 Eggers Jonas Leonard
15 Erdogan Revsen
16 Fahrnbach Luca Maurice
17 Frech Jan Bernd
18 Fürst Philipp Christoph
19 Götten Annalena Andrea
20 Graf von Merveldt Alexander Haoran Matthias
21 Grasy Bruno Joachim Lewin
22 Gropp Alexander
23 Grünewalt-Haberkorn Maximilian Leon
24 Grunwald Max
25 Halsig Alexander Konstantin
26 Heilmann Luca Lilli
27 Hey Lorenz Martin

 

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Gruppeneinteilung B.A.

BA.M07a: Individualsportarten II - Schwimmen (Bewegen im Wasser)
Lehrkompetenz & Theorie
SoSe 2024 -  Mi 24.07.2024
Gruppe 1: Uhrzeit:  11:00 - 12:30 Uhr
Nr. Name Vorname
1 Liew Henrik
2 Massaguié Pierre Etienne
3 Mülheim Moritz
4 Qamar Rashid Khalil
5 Sagorski Patrick
6 Scheuring Roman
7 Schürmann Annika
8 Shemsiu Lirak
9 Siedler Lucy
10 Steul Max
11 Stichling Stephanie Vera
12 Wiegand Richard
Gruppe 2:  Uhrzeit:  13:00 - 14:30 Uhr
Nr. Name Vorname
1 Aldinger Lea
2 Alebiosu Sebastian Raufu Adetokunbo
3 Alkaissouni Sheiler Addawa
4 Baur Niklas Brian
5 Boakye Thomas Junior
6 Boffo Kevin
7 Campbell Kayla Lauren
8 Fischer Jan Ruben Wolfgang
9 Franck Jonas Sebastian
10 Gaul Oskar
11 Gerhardt Lara Sofia
12 Krollmann Hannah

 

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Monitoring – oder was?

Der Begriff „Monitoring“ ist im Leistungssport omnipräsent.

Gesamtvortrag

Eng verknüpft damit ist die Datenverfügbarkeit im Sport, die mit der Verbreitung digitaler Technologien immer unerschöpflicher zu werden scheint. Mit Hilfe von Trainings-, Wettkampf- und sonstigen Daten sollen Ansätze zur Optimierung der Trainingssteuerung und Steigerung der Wettkampfleistung erschlossen werden. Aber was verbirgt sich genau hinter „Monitoring“? Welche theoretischen Konzepte, welche praktischen Erwartungen sind damit verbunden und was macht ein sinnvolles Monitoring aus?

Das Verständnis reicht von der alleinigen Erhebung und Bereitstellung einfach zugänglicher Daten über die Athletin oder den Athleten bis hin zu komplexen Systemen. Letztere stellen, basierend auf teilweise aufwendigen Datenanalysen, eine Bandbreite an Informationen bereit, die aufbereitet in den Trainingsprozess implementiert werden können.

Zusammenfassung

Der Impulsvortrag, der von Prof. Dr. Mark Pfeiffer im Rahmen des vom BISp veranstalten "Wissensstammtisch" am 11.04.2024 zum Thema Monitoring - oder was? gehalten wurde auf Youtube als Zusammenfassung und als Gesamtvotrag veröffentlicht.

Talent Identification und Development in Sport – Internationales Expert:innentreffen

Vom 8. bis zum 12. April 2024 fand an der Universität Gent (Belgien) und der HAN University of Applied Science (Niederlande) ein internationales Expert:innentreffen zum Thema Talent Identification und Development in Sport“ statt. Von der Abteilung Theorie und Praxis der Sportarten waren hierzu Fabienne Spies und Mark Pfeiffer eingeladen. Im Mittelpunkt der fünftägigen Veranstaltung stand der Austausch zwischen Wissenschaft und Sportpraxis zu verschiedenen Themen der Talentforschung wie der Talententdeckung und -orientierung, der Talentidentifikation und -auswahl oder der Talententwicklung.

Neben Fachvorträgen international renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Workshops zu ausgewählten Themen stand ein Forschungswettbewerb für den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Programm. An der „Hylyght Research-Challenge“ nahmen 21 Kandidatinnen und Kandidaten aus acht Ländern teil. Fabienne Spies konnte mit ihrem Kurzvortrag „Interests in sports through guided experience - I like: A path from sampling to a suitable sport“ und ihrem Auftreten in der anschließenden Fragerunde die Expertinnen und Experten vollends überzeugen, was mit dem 1. Platz belohnt wurde (Foto).

MeinSport – bei Deutschlandfunk Kultur

Wie mehr Sport an Ganztagsschulen möglich ist

Deutschlandfunk Kultur

Künftig soll es einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung geben. Wie aber haben Grundschulkinder dann überhaupt noch Zeit für Sport im Verein? Sportwissenschaftler Mark Pfeiffer spricht über Alternativen, die Schulen bieten können (Audiobeitrag 7:43 Minuten).

© Degenhardt, Jörg · 21. Januar 2024,