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INTERTALENT II – Start des Follow-Ups

InterTalent II - Ein Follow-Up zur interessenorientierten Talentorientierung

Wie können Kinder zu Bewegung motiviert werden? Wie finden sie einen Sport passend zu ihren Interessen und wie kann ein nachhaltiger Zugang zu einem aktiven Lebensstil geschaffen werden?

Im Rahmen von InterTalent II wird untersucht, inwiefern vielfältige Bewegungsangebote, die Zusammenarbeit mit schulnahen Sportvereinen und interessengeleitete sportpraktische Empfehlungen die weitere Sportpartizipation und die sportliche Laufbahn von Kindern beeinflusst.

Wie wirkt sich die Bewegungserfahrung auf das Entdecken des eigenen Talents und die Aufnahme eines leistungssportlichen Trainings aus? Welchen Einfluss hat das Persönlichkeitsprofil auf die weitere Sportteilhabe?  Was sind Einflussfaktoren im Hinblick auf die Leistungsentwicklung und Talentorientierung? Der sportliche Werdegang wird hierbei differenziert betrachtet (u.a. individuelle Entwicklung, Persönlichkeitseigenschaften, Interessen und Werte, Selbstkonzepte sowie Training und Talentförderung).

Damit beschäftigt sich die Projektgruppe mit Univ.-Prof. Mark Pfeiffer, Fabienne Spies und Anne Metschies im Zeitraum vom 01.05.2024 bis zum 31.01.2026.

Monitoring – oder was?

Der Begriff „Monitoring“ ist im Leistungssport omnipräsent.

Gesamtvortrag

Eng verknüpft damit ist die Datenverfügbarkeit im Sport, die mit der Verbreitung digitaler Technologien immer unerschöpflicher zu werden scheint. Mit Hilfe von Trainings-, Wettkampf- und sonstigen Daten sollen Ansätze zur Optimierung der Trainingssteuerung und Steigerung der Wettkampfleistung erschlossen werden. Aber was verbirgt sich genau hinter „Monitoring“? Welche theoretischen Konzepte, welche praktischen Erwartungen sind damit verbunden und was macht ein sinnvolles Monitoring aus?

Das Verständnis reicht von der alleinigen Erhebung und Bereitstellung einfach zugänglicher Daten über die Athletin oder den Athleten bis hin zu komplexen Systemen. Letztere stellen, basierend auf teilweise aufwendigen Datenanalysen, eine Bandbreite an Informationen bereit, die aufbereitet in den Trainingsprozess implementiert werden können.

Zusammenfassung

Der Impulsvortrag, der von Prof. Dr. Mark Pfeiffer im Rahmen des vom BISp veranstalten "Wissensstammtisch" am 11.04.2024 zum Thema Monitoring - oder was? gehalten wurde auf Youtube als Zusammenfassung und als Gesamtvotrag veröffentlicht.

Talent Identification und Development in Sport – Internationales Expert:innentreffen

Vom 8. bis zum 12. April 2024 fand an der Universität Gent (Belgien) und der HAN University of Applied Science (Niederlande) ein internationales Expert:innentreffen zum Thema Talent Identification und Development in Sport“ statt. Von der Abteilung Theorie und Praxis der Sportarten waren hierzu Fabienne Spies und Mark Pfeiffer eingeladen. Im Mittelpunkt der fünftägigen Veranstaltung stand der Austausch zwischen Wissenschaft und Sportpraxis zu verschiedenen Themen der Talentforschung wie der Talententdeckung und -orientierung, der Talentidentifikation und -auswahl oder der Talententwicklung.

Neben Fachvorträgen international renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Workshops zu ausgewählten Themen stand ein Forschungswettbewerb für den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Programm. An der „Hylyght Research-Challenge“ nahmen 21 Kandidatinnen und Kandidaten aus acht Ländern teil. Fabienne Spies konnte mit ihrem Kurzvortrag „Interests in sports through guided experience - I like: A path from sampling to a suitable sport“ und ihrem Auftreten in der anschließenden Fragerunde die Expertinnen und Experten vollends überzeugen, was mit dem 1. Platz belohnt wurde (Foto).

LSB-Tagung der Leistungssportbeauftragten – Impulsvortrag von Christian Strotkötter

Athletenmonitoring im Fokus bei Tagung der  Leistungssportbeauftragten

29.11.2023 – Michael Heinze

Athletenmonitoring in Theorie und Praxis: Darum drehte sich der Impulsvortrag, der den Einstieg in die Tagung der Leistungssportbeauftragten der Landefachverbände bildete. Experte Christian Strotkötter vom Institut für Sportwissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz brachte die 40 Zuhörer*innen im Haus des Sports in Mainz auf den neuesten Stand der Forschung.

Foto: M. Heinze

„Es ist nicht so einfach zu sagen, man trainiert viel und dann wird man immer besser“, machte Strotkötter gleich zu Beginn deutlich. Denn die sportliche Leistungsfähigkeit setze sich nicht nur aus der Quantität und Qualität des eigentlichen Trainings zusammen. „Aus der Vielfältigkeit der Einflussfaktoren oder der Physiologie entsteht die Notwendigkeit, den Prozess zu beobachten“, so der Forscher. Ziel sei es, den Trainingsprozess engmaschig zu überwachen – etwa mit Hilfe einer Pulsuhr, mit Hilfe von Leistungsdiagnostik oder verschiedenen Fragebögen, die ausgefüllt werden müssen – um so durch gute Trainingssteuerung die Leistung zu steigern bzw. das Krankheits- oder Verletzungsrisiko zu minimieren und das Training zu optimieren. Dabei werde immer wieder ein bestimmter Zyklus durchlaufen: Daten erfassen und diese dann so aufbereiten, dass sich daraus Handlungsempfehlungen ergeben...

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MeinSport bei logo! (ZDF)

Das Team der Kindernachrichtensendung logo! (ZDF) hat uns zwei Tage lang bei unserem Projekt „MeinSport - probieren, trainieren, ein Leben lang“ begleitet. Ein kleiner Baustein dieses Projektes bezieht sich auf die Thematik "Wettkampf vs. Miteinander" bei neuen Erfahrungen im Sport.

Der Beitrag ist in der ZDF-Mediathek einsehbar.

Der erste Kontakt zu einer neuen Sportart kann ganz unterschiedlich aussehen und die Interessen von Kindern sind zum Teil ambivalent. Die Debatte um die Relevanz von Wettkämpfen im Kindesalter ist keine unbekannte, weshalb an dieser Stelle nochmal darauf hingewiesen sein sollte, dass es hier um den Einstieg in den Sport geht, abgebildet durch den initialen Kontakt mit einer neuen Sportart. Diese ersten Erfahrungen entscheiden maßgeblich darüber, ob ein Kind dabeibleibt oder sich abwendet – wie ein Kind diese Erfahrungen erlebt bzw. erleben möchte, ist Typsache. Mit MeinSport sollen möglichst viele dieser "Typen" erreicht werden.

Viel Spaß beim Anschauen!

Regeneration(smanagement) und Athletenmonitoring – 36. Darmstädter Sportforum

Im Rahmen des 36. Darmstädter Sport-Forums  unter dem Motto „Aktuelle Erkenntnisse zu Training und Leistung im Sport“ stellte Prof. Dr. Mark Pfeifer am 20.11.2023 aktuelle Erkenntnisse zum Regenerationsmanagement und Athletenmonitoring vor und "macht(e) deutlich, dass Belastung und Erholung höchst individuelle Angelegenheiten sind" (Rüsselsheimer Echo, 23.11.2023).

Die Vortragsreihe findet sowohl in Präsenz als auch als Livestream statt und wird aufgezeichnet. Der Votrag kann hier angeschaut werden: Regeneration(smanagement) und Athletenmonitoring

TheoPrax goes Bochum – 26. Hochschultag der dvs

Vom 20. bis 22. September 2023 fand der 26. Hochschultag der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) in Bochum unter dem Tagungsthema „Leistung steuern. Gesundheit stärken. Entwicklung fördern.“ statt.

Das gesamte Team der Abteilung Theorie und Praxis der Sportarten nahm an der Tagung teil und stellte in verschiedenen Arbeitskreisen Ergebnisse aus aktuellen Projekten vor.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Mark Pfeiffer und Prof. Dr. Tim Bindel wurden im Arbeitskreis „Kinder und Jugendliche im Sport: Zugang und Verbleib“ u.a. Ergebnisse aus den Projekten MeinSport und InterTalent vorgestellt. Fabienne Spies und Larissa Heger hielten einen Vortrag zu einer entwickelten und in den Projekten angewandten Datenerhebungsmethode mit dem Titel „Wie viel Spaß macht dir das? Eine Methode zur Erfassung des emotional-affektiven Interesses von Grundschulkindern am Sport“. Es wurde deutlich, dass die Untersuchung von Interesse gegenstandsspezifisch und unter Berücksichtigung von Vorerfahrung und eigener Kompetenzeinschätzung erfolgen sollte. Zudem ist es bei der Befragung von Kindern wichtig ihre Lebenswelten abzubilden. Dafür eignet sich insbesondere eine visuelle Unterstützung in Form von Bildern und Videos.

Neben der Sitzung der dvs-Kommission Schwimmen fanden unter der Leitung von Dr. Robert Collette, Dr.in Miriam Hilgner (Technische Universität Darmstadt), Dr.in Kathleen Golle (Universität Potsdam) und Dr.in Ilka Staub (Deutsche Sporthochschule Köln) zudem zwei Arbeitskreise zur „Forschungsleiteten Schwimmvermittlung in der (Hoch-)Schule“ statt. Im Rahmen dieser Arbeitskreise wurden auch die Ergebnisse erster Pilotierungsphasen und der aktuelle Entwicklungsstand eines Testverfahrens zur Diagnostik der schwimmerischen Grundfertigkeiten (MOBAK – Im Wasser bewegen: Ergebnisse erster Pilotierungsstudien) vorgestellt.

Zusätzlich wurde von der Mainzer VI-FEE-S Projektgruppe ein Arbeitskreis mit dem Thema „Video-Feedback in der Sportvermittlung“ geleitet und durchgeführt.

ECSS Kongress 2023 in Paris

Vorträge aus der Abteilung Theorie und Praxis der Sportarten beim diesjährigen Kongress des European College of Sport Science (ECSS) in Paris

Vom 4. bis 7. Juli 2023 fand der 28th Annual Congress of the European College of Sport Science (ECSS) in Paris statt.

In einer Präsentation mit dem Titel „Detecting interests and thus talents. Elementary school children and their profiles out of sporting abilities and preferences” stellte Fabienne Spies Teile ihrer Forschungsergebnisse aus dem Projekt „MeinSport – probieren, trainieren, ein Leben lang!“ vor. Deutlich wurde, dass es in der Kombination aus sportmotorischer Leistung und persönlicher Präferenzen viele verschiedene Typen von Kindern gibt, welche es zu berücksichtigen, zu fördern, zu beschulen und für den Sport zu begeistern gilt.

Daraus kann abgeleitet werden, dass Kindern sportliche Angebote gemacht werden sollen, welche ihre individuellen Profile berücksichtigen. Somit bietet man Kindern die Möglichkeit, ihre sportlichen Interessen und ihre eigenen Talente entdecken zu können.

Mit einem Posterbeitrag zur automatisierten Erfassung und Klassifikation von Aktionen im Beach-Volleyball (Automated IMU-based training load monitoring in beach volleyball) durfte Christian Strotkötter die Ergebnisse eines BISp-Forschungsprojekts vorstellen. Ziel des Projekts war es, die Trainingssteuerung im Beach-Volleyball zu optimieren, indem ein Live-Feedback der Belastung zur Steuerung während des Trainingsprozesses und auch für die Auswertung danach ermöglicht wird. Dafür werden alle beach-volleyball-spezifischen Aktionen (z.B. Aufschläge, Angriffe, Blockaktionen und intensive Abwehraktionen im Sand, etc.) mittels Bewegungssensoren („IMUs“) getrackt und in Echtzeit auf einem Tablet dargestellt.

Spannende Gespräche, gutes Feedback und neue Kontakte machten den ECSS Kongress zu einer gewinnbringenden Veranstaltung und einem gelungenen Ausflug.

Yoga-Akrobatik und Miteinander erleben!

Fabian Conrads ermöglicht spannende Einblicke in eine oft unbekannte Sportart.

Im laufenden Sommersemester 2023 hatte das Akrobatikseminar des Bachelor of Education unter der Leitung von Fabienne Spies am 16.6.2023 die Möglichkeit, Einblicke in einen aktuellen Trend zu erhalten: Yoga-Akrobatik.

Einst in den USA entwickelt, lehrt akrobatisches Yoga durch Partnerübungen insbesondere Vertrauen, Miteinander, Nähe, Achtsamkeit und Kommunikation. Im Mittelpunkt steht, sich bewusst und vollkommen auf seine:n Partner:in einzulassen. Nicht mit schweren Eisen, sondern allein mit dem eigenen Körpergewicht soll ein neues Körperbewusstsein geschaffen werden. Experte hierfür ist Fabian Conrads aus Frankfurt. Er faszinierte im Rahmen seines Workshops rund 20 Studierende am Institut für Sportwissenschaft der JGU in Mainz.

Die glücklichen Gesichter nach persönlichen Erfolgserlebnissen bei Figuren wie dem „Flieger auf einem Fuß“ oder dem „Thron“ sprachen für sich. Ein neuer Eindruck für Jede und Jeden - mit Spaßgarantie!